Merlin - Die Wiederentdeckung
Die Wiederaufführung der Oper Merlin des österreichisch-ungarischen Komponisten Carl Goldmark (1830-1915) steht im Mittelpunkt eines Konzertes im Regentenbau des Bayerischen Staatsbades Bad Kissingen. Die einzigartigen Werke des zu seiner Zeit höchst erfolgreichen Komponisten wurden lange Zeit nicht mehr aufgeführt. Dirigent Gerd Schaller mit seiner Leidenschaft für unbekannte Werke präsentiert am 19. April 2009 die Urfassung zu Goldmarks Merlin in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk, Studio Franken – Bayern 4 Klassik und dem renommierten Label PROFIL HÄNSSLER. Die Oper erscheint als Welt-Ersteinspielung auf CD.
Die Oper „Merlin“ mit ihrer starken Expressivität und klanglichen Vielfalt wurde am 19. November 1886 an der Wiener Staatsoper, der damaligen Wiener Hofoper, uraufgeführt. Die großen Opernhäuser Europas und der Neuen Welt wie Prag, Dresden, Budapest, Hamburg, Frankfurt, Hannover und New York hatten das Werk damals auf ihre Spielpläne gesetzt. Der Dramatiker und Journalist Siegfried Lipiner (1856-1911) verfasste das Textbuch.
Goldmark steht ganz in der Tradition der Romantik. Seine Werke haben eine große Aussagekraft, loten Tiefe aus mit einer Vorliebe fürs Dunkel, Unheimliche, auch für das Unerklärbare, für die Zauberei. Die Merlin-Thematik bildet die Basis der romantischen Rückbesinnung auf frühere Stoffe, auf Märchen, Mythen und Erzählungen. Im Zentrum der Handlung steht die Fabel um Merlin, dem Druiden und Weisen, Seher und Zauberer, dem Berater von König Artus. In drei Akten hat Goldmark die Heldennatur des sagenumwobenen Merlin und der in Liebe zu ihm entbrannten, feenhaften Viviane in einer wunderbaren, farbenreichen Musik eingefangen.
Goldmark wurde dabei von scheinbar gegensätzlichen Komponisten wie Wagner und Mendelssohn beeinflusst und schuf über die Tradition hinaus überraschend Neues. Seine großen Vorbilder waren in erster Linie Beethoven und Schumann. Mit der effektvollen Instrumentierung seiner Partituren verband er die französische Oper mit den Klangwelten Richard Wagners. So ist es ihm gelungen, einen eigenständigen Kompositionsstil von hoher Individualität und Aussagekraft zu entwickeln und damit eine neue wichtige Facette der Musik der Romantik aufzutun.
Goldmark steht ganz in der Tradition der Romantik. Seine Werke haben eine große Aussagekraft, loten Tiefe aus mit einer Vorliebe fürs Dunkel, Unheimliche, auch für das Unerklärbare, für die Zauberei. Die Merlin-Thematik bildet die Basis der romantischen Rückbesinnung auf frühere Stoffe, auf Märchen, Mythen und Erzählungen. Im Zentrum der Handlung steht die Fabel um Merlin, dem Druiden und Weisen, Seher und Zauberer, dem Berater von König Artus. In drei Akten hat Goldmark die Heldennatur des sagenumwobenen Merlin und der in Liebe zu ihm entbrannten, feenhaften Viviane in einer wunderbaren, farbenreichen Musik eingefangen.
Goldmark wurde dabei von scheinbar gegensätzlichen Komponisten wie Wagner und Mendelssohn beeinflusst und schuf über die Tradition hinaus überraschend Neues. Seine großen Vorbilder waren in erster Linie Beethoven und Schumann. Mit der effektvollen Instrumentierung seiner Partituren verband er die französische Oper mit den Klangwelten Richard Wagners. So ist es ihm gelungen, einen eigenständigen Kompositionsstil von hoher Individualität und Aussagekraft zu entwickeln und damit eine neue wichtige Facette der Musik der Romantik aufzutun.








